iQ Power Licensing meldet weiteren Durchbruch bei der Wiederaufnahme der Geschäfte von iQ Power Asia (Südkorea)

21.05.2015
  • Finanz-Restrukturierungsplan offiziell genehmigt
  • Bob Sullivan als Verwalter und CEO eingesetzt
  • Mittelfristige Finanzierung garantiert durch 5 Mio. USD von Daewoo International und Discover Energy
  • Starke Erhöhung der Produktion sowie der Verkäufe über die nächsten Monate geplant

 
Die iQ Power Licensing AG meldet die offizielle Genehmigung des von der iQ Power Licensing AG vorgelegten Finanz-Restrukturierungsplans für das Joint-Venture-Werk iQ Power Asia in Südkorea, sowie die Ernennung von Bob Sullivan, CEO der iQ Power Licensing AG, als vorübergehenden Verwalter und CEO des Joint Venture Werkes.

Die Anlage in Gwangju ist ein Schlüsselstandort für iQ Power Licensing. Alle Batterien, die dort produziert werden, verwenden die iQ Power-Technologie und sind mit Lizenzgebühren für iQ Power Licensing verbunden. Die Anlage verfügt über eine Hochgeschwindigkeits-Produktionsstraße sowie eine kosteneffektive Bleiplattenfertigung.

Die Fabrik von iQ Power Asia hatte in der Vergangenheit mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und produzierte daher mit häufigen Unterbrechungen. Im Februar 2015 ersetzte der Verwaltungsrat der iQ Power Asia Inc. den umstrittenen CEO der Firma durch Bob Sullivan, zugleich CEO der iQ Power Licensing AG.

Um die Fabrik zu revitalisieren und ihre Attraktivität für neues Investment zum Zweck der Kapazitätssteigerung zu erhöhen, beantragte der neue CEO eine finanzielle Restrukturierung mit Gläubigerschutz. Dieses Konzept ist im koreanischen Gesetz als „Rehabilitation“ bekannt. Der Prozess für eine Genehmigung zog sich über zwei Monate hin; Grund dafür ist der starke Widerstand ehemaliger Senior Manager. Gegen den früheren CEO, auf dessen Betreiben dieser Widerstand maßgeblich zurückzuführen ist, wird mittlerweile im Zusammenhang mit fragwürdigen finanziellen und rechtlichen Handlungen während seiner Zeit als CEO zivil- und strafrechtlich ermittelt.

Zentral für den Rehabilitation Plan ist eine mittelfristige Finanzierung über 5 Mio. USD, wodurch die Produktion zur vollen Kapazität hochgefahren werden soll. Darin enthalten sind das Betriebskapital sowie Werkzeuge und kleinere Ausgaben.

Die jetzige Genehmigung des Antrags bedeutet den Startschuss, das Geld für den Neustart einsetzen und die Produktion auf volle Kapazität hochfahren zu können. Gleichzeitig erlaubt die Genehmigung ernsthafte Gespräche mit potenziellen Investoren, um mit Hilfe weiterer signifikanter Investitionen den Ausstoß in den nächsten 24 Monaten zu verdoppeln und zu verdreifachen.

Während der nächsten zwei Monate wird der Ausstoß der Anlage auf 40.000 Batterien pro Monat und im weiteren Jahresverlauf auf 100.000 Batterien pro Monat erhöht werden. Mit Hilfe einer weiteren Kapitalzufuhr durch neue Investoren kann die Kapazität auf über drei Millionen Batterien pro Jahr gesteigert werden. Das Fabrik-Layout erlaubt eine Kapazität von bis zu sechs Millionen Batterien pro Jahr.

Sowohl Discover Energy als auch Daewoo International beabsichtigen, an ihren weltweiten Kundenkreis so viele Batterien zu verkaufen, wie die Fabrik  produzieren kann. Der Plan berücksichtigt auch inländische Kunden sowie mehrere andere kleinere Kunden in Asien und anderen Regionen.

Das zuständige Gericht hat darüber hinaus einen erfahrenen englischsprachigen, koreanischen Co-Verwalter eingesetzt. Er wird in der Kommunikation mit dem Gericht assistieren, während Mr. Sullivan sich auf die Produktion und das Tagesgeschäft konzentriert.