Fusionierung eines US-amerikanischen Greentech-Unternehmens in iQ Power / Generalversammlung Ende September

07.09.2018

 

  • Generalversammlung am 28. September 2018 in Zug
  • Genehmigung durch den Verwaltungsrat für den Kauf eines Green-Technology-Unternehmens in den USA durch Aktientausch
  • Aktienbezug zu 0,07 EUR/Aktie vorgesehen
  • Überbrückungskredit in Höhe von USD 14 Millionen an die iQ Power Licensing AG für neue Geschäftsinitiativen, gefolgt von einer großen Eigenkapital-Investition
  • Die iQ Power Licensing AG wird in iQ Power Technologies AG umbenannt
  • Paralleles Listing an der Börse Frankfurt und Berlin geplant; später NASDAQ
  • Reverse Split von 23:1 vorgesehen sowie Verlegung des Firmensitzes nach Zürich
  • Deal abhängig von abschließender Due Diligence sowie Zustimmung der Aktionäre

 

Zug, Schweiz, 07. September 2018  –  Die iQ Power Licensing AG (ISIN: CH028536338, WKN: A14M1C / Symbol iQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch führende Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, gibt bekannt, dass der Verwaltungsrat ein Angebot für die Fusion des Unternehmens mit einem US-Unternehmen aus dem Bereich Grüne Technologien genehmigt hat. Das US-Unternehmen wird in die iQ Power Licensing AG (IQPL) fusioniert. CEO wird Bob Sullivan sein.

Die US-Gesellschaft, die in iQ Power Licensing fusioniert wird, ist Engenavis Inc. mit Sitz in Delaware, USA. Engenavis (ENG) wird von Star-Investor George Weiss geleitet. Das Unternehmen verfügt über mehrere Start-up-Geschäftsbereiche, die sich auf umweltfreundliche Technologien konzentrieren, darunter Anti-Leerlauf-Technologien zur Kraftstoff- und CO2-Einsparung bei Fahrzeugen oder auch mobile Solarenergie-Einheiten. Der Technologiebereich für emissionsfreies Recycling von Altreifen und anderen Wertstoffen sowie die anderen Geschäftsbereiche werden zu 100% Tochtergesellschaften der zukünftigen iQ Power Technologies AG sein.

George Weiss, Chairman von Engenavis, arrangiert eine Brückenfinanzierung durch eine institutionelle Finanzierungsgesellschaft über USD 14 Millionen, die direkt an die iQ Power Licensing AG (IQPL) zur Finanzierung der neuen Unternehmens- und Geschäftsexpansion ausgegeben wird. Die Brückenfinanzierung in Höhe von USD 14 Millionen soll Anfang 2019 durch eine große Eigenkapitalinvestition (equity funding) ersetzt werden. Zu diesem Zweck wird das Unternehmen mit Scott Anchin einen sehr erfahrenen New Yorker Kapitalmarkt-Experten an Bord holen, der als Mitglied im Verwaltungsrat zugleich interimsweise die Aufgabe als Chief Financial Officer (CFO) inne haben wird.

Die Expansions- und Wachstumpläne sind die gleichen wie sie auf der außerordentlichen Generalversammlung Ende April dieses Jahres bekanntgegeben worden waren. Hinzu kommt ein abitioniertes und aggressives Programm zur Modernisierung und Erweiterung von Batteriefabriken weltweit, das auf dem Konzept „Battery-Factory-of-the-Future“ (BFF) von iQ Power basiert. Wichtiger Punkt für die unmittelbare Zukunft in diesem Konzept ist der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an einer kleinen, aber effizienten europäischen Batteriefabrik mit einer guten Erfolgsbilanz und positivem Cashflow. An diesem Werk wird die nächste Generation von Maschinen und Anlagen sowie Fertigungsmethoden im Rahmen des BFF-Konzepts als Showcase umgesetzt werden. Danach sind weitere Projekte in der Planungsphase.

Derzeit erfolgt eine Bewertung des Unternehmens Engenavis und muss von den Wirtschaftsprüfern Price Waterhouse Coopers als den Auditoren von IQPL geprüft und abschließend genehmigt werden. Die Bewertung von Engenavis wird mit über USD 35 Millionen erwartet. Nach der Fusion werden die Aktionäre von iQ Power Licensing rund 49% an der neuen Gesellschaft erhalten, verglichen mit 40%, die bisher vorgesehen waren.  Engenavis wird mit einem Anteil von rund 51% mit der neuen Gesellschaft verschmolzen, bei einem Kaufpreis von EUR 0,07 pro IQPL-Aktie wie bereits angekündigt.

Aktionäre der iQ Power Licensing AG, die Ende April Aktientauschverträge unterzeichnet haben, werden spätestens nach der bevorstehenden ordentlichen Generalversammlung über die Aufhebung dieser Verträge informiert.

Die Finanzierung in Höhe von USD 14 Millionen sowie die Bewertung von Engenavis unterliegen einer detaillierten Prüfung, der sogenannten Due Diligence. Nach dem zufriedenstellenden Abschluss der Due Diligence und der Zustimmung der Aktionäre werden  Fusion und Finanzierung durchgeführt. Um die Ernsthaftigkeit der Vereinbarung zu unterstreichen, hat Engenavis im Voraus alle Kosten für die anstehende Generalversammlung sowie die Rechtskosten für die Transaktion finanziert.

Im Anschluss an die Transaktion wird die neue Gesellschaft iQ Power Technologies AG den Antrag stellen, so bald wie möglich in diesem Jahr am Geregelten Markt der Berliner Börse gelistet zu werden und einen Handel auf XETRA der Frankfurter Wertpapierbörse zu ermöglichen. Die Notierung an der NASDAQ in den USA ist für 2019 oder 2020 geplant. Eine mögliche Notierung in Singapur ist in Erwägung gezogen.

Für eine optimale Aktienanzahl der neuen Gesellschaft iQ Power Technologies AG, ist ein Reverse-Split von 23:1 vorgesehen. Um einen Reverse-Split zu ermöglichen, ist es aus formalen Gründen notwendig, den Firmensitz vom derzeitigen Kanton Zug in den Kanton Zürich zu verlegen. Diese Maßnahme unterliegt der endgültigen Genehmigung durch das  Bundeshandelsregister in Bern. Eine Genehmigung wird vor der Generalversammlung erwartet. Nach dem Reverse-Split werden rund 30 Millionen Aktien der neuen Gesellschaft in Umlauf sein, mit einem voraussichtlichen Wert von EUR 3,00 je Aktie.

Alle Beschlüsse auf der ordentlichen Generalversammlung vom 28. September 2018 in Zug finden sich auf der Website von iQ Power Licensing unter der Rubrik Investor Relations sowie in der Einladung zur Generalversammlung 2018. Aufgrund organisaorischer Gründe wird keine Internet-Videoübertragung der Generalversammlung zur Verfügung stehen. Diese Option im Anmeldeformular ist daher zu ignorieren.

Bob Sullivan, CEO von iQ Power Licensing, erklärt: "Obwohl sich die Fusion wegen der zahlreichen  Detailklärungen und Optimierungen hinausgezögert hat, ist die erzielte Änderung für die Aktionäre der iQ Power Licensing AG im Ergebnis sehr positiv. Ich behaupte nach wie vor, dass dies eine einmalige Gelegenheit für iQ Power Licensing und seine Aktionäre ist. Die Bündelung chancenreicher neuer Geschäftsfelder und die Ermöglichung neuer Business-Treiber durch ein sehr großes Kapitalinvestment wird ein Unternehmen schaffen, das ein attraktives Anlage-Instrument für große internationale institutionelle Investoren sein wird. Ein breit gefächertes und erfahrenes Management-Team, ein sehr erfahrener Kapitalmarkt-Manager als Interims-CFO sowie George Weiss als eine bekannte Größe im Markt mit einer Erfolgsbilanz bei der Schaffung von Shareholder-Value werden den Erfolg des fusionierten Unternehmens sicherstellen."

 

Über die iQ Power Technologie:
Batterien mit iQ-Power-Technologie sind darauf ausgerichtet, eine bessere Performance von Starterbatterien zu erreichen und so dem wachsenden Bedarf elektronischer Verbraucher in heutigen Automobilen sowie den Anforderungen von Start-Stopp-Anwendungen zu begegnen. Die zugrundeliegende Elektrolyt-Durchmischung bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet nasser Starterbatterien. Die automatische Durchmischung in der Batterie sichert eine gleichmäßige Säuredichte und gewährleistet so eine höhere anhaltende Performance während des gesamten Lebenszyklus der Batterie. Entsprechend erhöht sich die Haltbarkeit der Platten, indem Säureschichtung und starke Temperaturgradienten in der Batterie vermieden werden. Das Resultat ist eine bessere Materialausnutzung bei geringeren Kosten je Produktlebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Die patentierte Technologie wurde 2010 mit dem begehrten "Automechanika Innovation Award" ausgezeichnet und errang 2017 als Gewinner einen ersten Platz bei den GreenTec Awards. – Mehr unter: www.iqpower.com