Finanzergebnis für das 2. Halbjahr 2015 sowie für das Gesamtjahr

06.06.2016
  • Lizenzeinnahmen aus dem operativem Geschäft gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 verdoppelt
  • Verlust verringert sich auf minus CHF 1,1 Mio. von minus CHF 1,4 Mio.
  • Die meisten Verluste fallen aufgrund einmaliger Sonderabschreibungen an
  • Signifikant verbesserte Umsätze und Erträge für 2016 vorhergesehen

Zug/Schweiz, 06. Juni 2016 - Die iQ Power Licensing AG (ISIN: CH0268536338; WKN: A14M1C; Symbol: IQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch innovative Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, veröffentlicht die Finanzergebnisse für das 2. Halbjahr 2015 sowie das gesamte Geschäftsjahr 2015.

 

Finanzergebnis
Aufgrund der neuen Konzernstruktur haben sich die Rechnungslegung und Rechnungslegungsvorschriften geändert. Dies macht Vergleiche vor allem für das betreffende Jahr 2015 schwierig. Im kommenden Jahr werden Vergleiche dann wieder wie gewohnt möglich sein.

Der Umsatz aus dem operativen Geschäft betrug im Gesamtjahr 2015 CHF 0,3 Mio. Im zweiten Halbjahr 2015 verdoppelte sich der Umsatz aus dem operativen Geschäft von CHF 0,1 Mio. auf CHF 0,2 Mio. In dieser Zeit erfolge auch die Umstellung auf die neuen IQP-2 Bauteile und das koreanische Werk brauchte die Vorräte mit den vorrangegangenen iQP-1 Bauteilen auf um dann sukzessive auf die neue Generation umzustellen. Der Umsatz im zweiten Halbjahr verringerte sich im Zuge der finanziellen Restrukturierung um über CHF 0,05 Mio. verringert. Bedingt in erster Linie wegen der einmaligen Lizenzzahlung aus dem Vertrag mit dem brasilianischen Batteriehersteller Moura im Jahr 2014 sank der Umsatz für das Gesamtjahr 2015 von CHF 1,0 Mio. (2014) auf lediglich CHF 0,3 Mio. in 2015. Der Umsatz aus operativer Geschäftstätigkeit fiel auch dadurch geringer aus, als Großkunden ihre Aufträge im vergangenen Jahr wegen eines noch nicht vollständigen Produktprogramms vorerst zurückhielten.

Der Verlust in der zweiten Jahreshälfte 2015 verringerte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 von minus CHF 1,4 Mio. auf minus CHF 1.1 Mio. Der Betriebsverlust betrug lediglich CHF 0,5 Mio., was auch auf die niedrigen Erträge zurückzuführen ist. Auf einmalige Abschreibungen entfielen weitere CHF 0,6 Mio. Verlust. Diese betreffen Abschreibungen von 0,4 Mio. auf Forderungen sowie die geänderte bilanztechnische Bewertung von Vermögenswerten an iQ Power Asia, die im Rahmen der dortigen Umstrukturierung notwendig wurden. Eine zusätzliche Abschreibung in Höhe von CHF 0,2 Mio. erfolgte aufgrund buchhalterischer Regeln für die Investition der vormaligen iQ Industries in das kleine Unternehmen für stationäre Batterie, Hempe GmbH. Seit April 2016 hält die iQ Power Licensing AG nun eine 10% Beteiligung an der Fabrik für stationären Batterien, Hempe GmbH in Thüringen/Deutschland mit Beteiligungswert von rund CHF 0,2 Mio. Die iQ Power Licensing AG hält eine Option, diese Beteiligung gegen Barzahlung und mit Gewinn im Jahr 2020 zu veräußern.

Wie bereits in der Vergangenheit teilen sich die Kosten für das operative Geschäft zu ungefähr gleich Teilen auf in die drei Bereiche Engineering, Finanzberichterstattung und Börsennotierung sowie Verwaltung. Alle wesentlichen Risiken wurden im Jahresabschluss berücksichtigt.

Das Eigenkapital verringerte zum Ende des Jahres von CHF 2,5 Mio. auf CHF 1,9 Mio. und ist dem Verlust im Jahr 2015 geschuldet. Aufgrund der Restrukturierung in Korea wurde die Investition und 29,4%-Beteiligung der iQ Power Licensing AG an der iQ Power Asia bilanztechnisch neu eingestuft und vorübergehend nun als normale Finanzanlage gewertet. Grund ist die vorübergehende Einbuße an Einfluss auf das Unternehmen aufgrund der Rehabilitationsphase, in der sich die iQ Power Asia Inc. derzeit befindet. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 48% auf 38%. Die Liquidität des Unternehmens ist weiterhin zufriedenstellend, mit einem Barbestand von CHF 0,2 Mio. zum Ende des Jahres 2015.

 

Ausblick für das Gesamtjahr 2016
Bis zum Berichtstag übersteigt der bisherige Umsatz für das laufende Jahr 2016 bereits den Umsatz aus dem operativen Geschäft für das Gesamtjahr 2015. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Management aufgrund steigender Auftragseingänge und einer Ausweitung der Kapazitäten in Korea weiterhin deutlich steigende Umsätze und Erträge. Aktuell existieren Entwicklungen, die zur Profitabilität zusätzlich wesentlich beitragen. Es ist jedoch zu früh, um eine gesicherte Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2016 abgeben zu können. Unter Ausschluss wesentlicher unvorhersehbarer Ereignisse wird in einem Szenario "Worst-Case/Best-Case" das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit zwischen einigen hunderttausend CHF Verlust und mehreren hunderttausend CHF Gewinn betragen.

Insgesamt schätzt das Management die Gesamtsituation für 2016 als sehr positiv ein.

 

PDF-Download:  Testierter Jahresbericht 2015