Home |Sitemap |Impressum |Kontakt |AGB |Datenschutz | Deutsch
Unternehmen |Produkte |Ecology |Technologie |Presse |Investor Relations

Produkte  
   
 drucken
 

FAQs

HĂ€ufig gestellte Fragen (FAQs)

Zur Technologie
  • Was ist Batteriemanagement?
  • Was ist Energiemanagement?
  • Wird die Blei/SĂ€ure-Batterie durch andere Batterietechnologien ersetzt werden?
  • Brauchen Autos mit Hybrid-Antrieb ĂŒberhaupt noch eine Batterie?
  • Brauchen Autos mit Brennstoffzelle auch eine Batterie?
  • Welchen Einfluss haben kalte Temperaturen auf eine Autobatterie?
  • Welchen Einfluss hat die SĂ€ureschichtung (Stratifikation) auf eine Autobatterie?
  • Wie verhindert iQ Power die SĂ€ureschichtung (Stratifikation) in der iQ-Batterie?
  • Was ist unter iQ-Technologie zu verstehen?
  • Wann heizt die iQ-Batterie eigentlich?
  • Die iQ-Batterie hat einen Ă€ußeren Thermoschutz. WĂ€rmt sich die iQ-Batterie in LĂ€ndern mit hoher Temperatur dadurch nicht zu sehr auf?
  • Was passiert in LĂ€ndern mit anhaltend tiefen Temperaturen?
  • Die iQ-Batterie ist leichter, weil sie weniger Blei enthĂ€lt. Woher nimmt die iQ-Batterie die erforderliche elektrische KapazitĂ€t, wie sie in modernen Bordnetzen mit vielen Verbrauchern nötig ist und die nur durch eine große Menge an Blei zu erzielen i
  • Elektronik und Software sind mit der iQ-Batterie untrennbar verbunden. Ist es nicht viel zu teuer, wenn beim Auswechseln der Batterie auch die wertvolle Elektronik mit verschrottet wird?

    Was ist Batteriemanagement?

    Was ist Batteriemanagement?
    Wenn ein Generator mehrere (unterschiedliche) Batterien speist, wird ein System benötigt, das darĂŒber wacht und entscheidet, welche Batterie wann und wie stark zu laden ist. Dazu muss das System wissen, welcher Speicher welche Energiemenge und mit welcher QualitĂ€t bereithĂ€lt. iQ Power bezeichnet ein solches System „Battery Energy Manager“ (BEMℱ). Ohne die Kenntnis von Ladezustand (SOC) und Alterungsgrad (SOH) der jeweiligen Batterie ist Batteriemanagement nicht möglich.

    Hybrid-Fahrzeuge wie Mild-Hybrids, die auch Bremsleistung in Form von elektrischer Energie speichern (Rekuperation) und hierfĂŒr eine Kombination aus Blei-Batterien und Super Caps verwenden, benötigen hierfĂŒr ein entsprechendes Batteriemanagement-System.

    nach oben

    Was ist Energiemanagement?

    Was ist Energiemanagement?
    Energiemanagement ist im weitesten Sinne ein System, das die richtige Menge an elektrischer Energie aus unterschiedlichen Quellen bedarfsgerecht auf Energie-Speicher und Energie-Verbraucher in einem Fahrzeug verteilt. Es sorgt dafĂŒr, dass sich zu jedem Zeitpunkt ausreichend elektrische Energie an Bord befindet, damit der Start und der Betrieb eines Fahrzeuges sicher und zuverlĂ€ssig möglich ist. Das setzt voraus, dass Ladezustand (SOC) und der Alterungsgrad (SOH) der Batterie(n) als Speichermedium bekannt sind. Bei iQ Power heißt ein solches System „SEM Smart Energy Manager“ (SEMℱ).

    Der Smart Energy Manager wacht auch darĂŒber, dass in kritischen Energiesituationen Verbraucher, die fĂŒr den sicheren Betrieb des Fahrzeugs nicht benötigt werden (z.B. Sitzheizungen oder Klimaanlagen) notfalls entsprechend zurĂŒckgestuft oder ganz abgeschaltet werden (hierarchische Verbraucherabschaltung), um in jedem Fall einen sicheren Betrieb des Fahrzeugs zu gewĂ€hrleisten.

    Ein Energiemanagement-System muss darĂŒber hinaus eine zuverlĂ€ssige Aussage ermöglichen, wie lange bei einem bestimmten Betriebszustand und Energieverbrauch eines Fahrzeugs die elektrischen EnergievorrĂ€te fĂŒr einen sicheren Fahrbetrieb noch ausreichen (Vorhersage).

    Als ĂŒbergeordnetes Kontroll- und Entscheidungsorgan beinhaltet ein Energiemanagement-System meist auch ein entsprechendes Batteriemanagement-System (Battery Energy Manager – BEMℱ), sobald mehrere Batterien zum Einsatz kommen.

    Fahrzeuge mit Drive-by-Wire benötigen zwangslÀufig ein geeignetes Batterie- und Energiemanagement-System.

    nach oben

    Wird die Blei/SĂ€ure-Batterie durch andere Batterietechnologien ersetzt werden?

    Wird die Blei/SĂ€ure-Batterie durch andere Batterietechnologien ersetzt werden?
    Seit Beginn werden in Automobilen Blei/SĂ€ure-Batterien als Starterbatterie und als Speicher fĂŒr elektrische Energie eingesetzt. Jedes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und viele Elektrofahrzeuge sind mit einer Batterie dieser Gattung heute ausgerĂŒstet. Blei/SĂ€ure-Batterien haben den großen Vorteil, sehr hohe Ströme (bis 1.200 Ampere) abgeben zu können, wie auch sehr niedrige (wenige Milliampere). Ihre Bauweise ist robust und die Kosten ihre Herstellung unschlagbar gĂŒnstig. DarĂŒber hinaus existiert eine geschlossene Recyclingkette fĂŒr Blei/SĂ€ure-Batterien bei einem Recyclinggrad von rund 97 Prozent. Weltweit werden jĂ€hrlich ĂŒber 200 Millionen Batterien dieser Art fĂŒr die unterschiedlichsten Anwendungen (automotive, non-automotive) hergestellt.

    Mit Beginn dieses Jahrtausends kommen erste Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wie Hybride auf den Markt. Hybride verwenden zum Speichern der elektrischen Energie meist andere Batterie-Technoloien wie Lithium-Ionen, Nickel-Metallhydrid oder auch Nickel-Cadmium. Diese Speicher verfĂŒgen ĂŒber eine höhere spezifische Energiedichte als Blei/SĂ€ure-Batterien und eignen sich wegen ihres höheren Leistungsgewichtes sehr viel besser als Energiespeicher fĂŒr Elektroantriebe. Die Kosten derartiger Batterien sind jedoch sehr viel höher, die Technik aufwendiger oder auch problematischer zu recyclen.

    Dass in Automobilen, die den Verbrennungsmotor als alleinigen Antrieb nutzen, die heute ĂŒbliche Autobatterie (Starterbatterie) durch Batterien auf der Basis Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer abgelöst wird, ist allein schon aus KostengrĂŒnden wenig vorstellbar. Eher schon eines Tages die Möglichkeit einer Kombination der beiden Batteriearten.

    Die Grenzen der Blei/SÀure-Batterie sind jedoch durch die Entwicklung neuartiger Technologien wie die von iQ Power lÀngst noch nicht ausgeschöpft. Das gibt dem Lebenszyklus der Blei/SÀure-Batterie eine neue Perspektive und Dynamik.

    nach oben

    Brauchen Autos mit Hybrid-Antrieb ĂŒberhaupt noch eine Batterie?

    Brauchen Autos mit Hybrid-Antrieb ĂŒberhaupt noch eine Batterie?
    Autos mit Hybrid-Antrieb (Verbrennungs- plus Elektromotor) haben von Haus aus einen elektrischen Energiespeicher an Bord. Full-Hybrids nutzen die Batterie neben dem kombinierten Antrieb auch als Traktionsbatterie (Fahrbatterie), Mild-Hybrids je nach Auslegung entweder nur fĂŒr Start-Stop-Betrieb oder auch zur kurzzeitigen UnterstĂŒtzung (Booster) bei der Fahrzeugbeschleunigung. Full-Hybrids verwenden zumeist große Lithium-Ionen-Batterien, Mild-Hybrids je nach Auslegung auch Blei/SĂ€ure-Batterien oder zusĂ€tzliche Super Caps. In Hybrid-Fahrzeugen haben die Batterien auch die Aufgabe, den Verbrennungsmotor zu starten.
    nach oben

    Brauchen Autos mit Brennstoffzelle auch eine Batterie?

    Brauchen Autos mit Brennstoffzelle auch eine Batterie?
    Neue Antriebskonzepte wie beispielsweise Brennstoffzellen machen die Autobatterie keineswegs ĂŒberflĂŒssig. Auch das Auto von morgen kommt ohne Batterie nicht aus. Wie der Verbrennungsmotor zum Anwerfen braucht auch die Brennstoffzelle zum Starten elektrische Energie aus einer Batterie. Und beim geparkten Fahrzeug liefert die Batterie auch weiterhin den Strom fĂŒr die aktive Elektronik an Bord, wie beispielsweise die Zentralverriegelung, InnenraumĂŒberwachung oder Alarmanlage.

    Als Generator fĂŒr den elektrischen Strom ist die heutige Lichtmaschine dem zunehmend höheren Strombedarf im Auto schon in wenigen Jahren nicht mehr gewachsen. Die Automobilindustrie arbeitet daher an neuen Konzepten. Beispielsweise dem leistungsfĂ€higeren Kurbelwellen-Startergenerator, der auch als Elektromotor genutzt werden kann, oder auch an kompakten, kleinen Brennstoffzellen mit rund fĂŒnf Kilowatt Leistung, die mit Benzin und eines Tages auch mit Wasserstoff betrieben werden sollen.

    Der Vorteil solcher kleinen Brennstoffzellen: Sie erzeugen unabhĂ€ngig von einem laufenden Motor elektrische Energie. So kann kĂŒnftig beispielsweise auch im Stand und bei abgeschaltetem Motor eine Klimaanlage oder die Multimedia-Anlage im Auto betrieben werden ohne die Autobatterie zu belasten oder gar zu entladen.

    Auch solche kleinen Brennstoffzellen ersetzen keineswegs die Batterie, sondern ĂŒbernehmen kĂŒnftig die Aufgabe der heutigen Lichtmaschine.

    nach oben

    Welchen Einfluss haben kalte Temperaturen auf eine Autobatterie?

    Welchen Einfluss haben kalte Temperaturen auf eine Autobatterie?
    FĂŒr ĂŒbliche Blei/SĂ€ure-Batterien sind kalte Temperaturen ein doppeltes Übel: Bei Frost sinkt die Leistung der Batterie empfindlich, gleichzeitig benötigt der Anlasser deutlich mehr Leistung, um den kalten Motor mit dem zĂ€hen Öl zu starten. Andererseits wirken sich Temperaturen ĂŒber +50 Grad Celsius in einer Batterie schĂ€dlich auf die Lebensdauer aus.

    Die Grafik verdeutlicht die Relation: WÀhrend bei warmen +20 Grad Celsius eine fabrikneue Blei/SÀure-Batterie 100 Prozent Startleistung abgeben kann, sinkt diese FÀhigkeit bei kalten -20 Grad Celsius auf nur noch 40 Prozent. Zugleich steigt wegen des kalten Motors der nötige Leistungsbedarf auf mehr als das Doppelte.



    Lowtemp


    Wie gut und agil der elektrochemische Prozess einer Blei/SĂ€ure-Batterie funktioniert, ist stark abhĂ€ngig von der Temperatur des Elektrolyt in der Batterie. Die ideale Temperatur fĂŒr den elektrochemischen Prozess liegt bei +20 Grad Celsius. Je kĂ€lter die Temperatur desto gehemmter der elektrochemische Prozess. Der Verlauf ist dabei nicht linear, sondern nimmt ĂŒberproportional stark ab. Deutliche Einbußen hauptsĂ€chlich in der LadefĂ€higkeit einer Batterie stellen sich bereits ab +5 Grad Celsius abwĂ€rts ein.

    Bereits sehr massiv eingeschrĂ€nkt ist die Aufnahme elektrischer Ladung (LadefĂ€higkeit) einer Blei/SĂ€ure-Batterie bei kalten -18 Grad Celsius. Um eine ausgeglichene Ladebilanz erzielen zu wollen muss man immerhin rund eine Stunde Autofahren, um allein die beim Starten verbrauchte Energie wieder in die Batterie rĂŒckladen zu können. Energieverbraucher beim Fahren, die eine Batterie zusĂ€tzlich belasten, sind hierbei auszuschließen. HĂ€ufiges Kurzstreckenfahren (Berufspendler) im Winter fĂŒhrt zu einer fortgesetzten negativen Ladebilanz einer Batterie.

    Die schlechte Ladungsaufnahme der Batterie bei kalten Temperaturen bewirkt darĂŒber hinaus die Gefahr der Sulfatierung der Bleiplatten (Bildung von Sulfatkristallen). Dies wirkt sich nachteilig auf die Batterie aus. Sulfatkristalle wirken wie elektrische Isolatoren. Sie hemmen die Ladungsaufnahme einer Batterie zusĂ€tzlich und drosseln ungewollt beim Kaltstart den Strom.

    nach oben

    Welchen Einfluss hat die SĂ€ureschichtung (Stratifikation) auf eine Autobatterie?

    Welchen Einfluss hat die SĂ€ureschichtung (Stratifikation) auf eine Autobatterie?
    SĂ€ureschichtung bringt das stöchiometrische VerhĂ€ltnis in einer Blei/SĂ€ure-Batterie aus dem Gleichgewicht. Das hat gravierenden Einfluss auf die LeistungsfĂ€higkeit einer Batterie. WĂ€hrend im oberen Drittel Wasser ĂŒberwiegt, ist es im unteren Drittel die SchwefelsĂ€ure (siehe Grafik). Das fĂŒhrt zu frĂŒhzeitiger Korrosion der Bleiplatten im unteren Bereich. Oben wie unten kommt es in der Batterie zum Ausfall aktiver OberflĂ€che („totes Blei“).



    iqp-strati.jpg


    Die Vielzahl an Komfort-Verbrauchern in modernen Automobilen beschleunigt durch hĂ€ufiges Laden und Entladen einer Batterie den Vorgang der Stratifikation zusĂ€tzlich. So kann eine neue Batterie bereits nach 3 bis 6 Monaten Dienst im Auto bis zu 40 Prozent ihrer NennkapazitĂ€t (Ah) einbĂŒĂŸen – und damit gleichbedeutend 40 Prozent an aktivem Blei. Dieser Verlust an SpeicherkapazitĂ€t ist dauerhaft. Weil das restliche Blei (60 Prozent) jetzt die gesamte Leistung ĂŒbernehmen muss, reduziert sich die Lebensdauer der Batterie deutlich.

    SÀureschichtung fördert zudem die Sulfatierung, was die Ladungsaufnahme einschrÀnkt und den Kaltstartstrom reduziert. Auch erhöht die Stratifikation die Leerlaufspannung und tÀuscht so einen höheren Ladezustand (SOC) der Batterie vor. Abweichungen bei der SOC-Berechnung sind die Folge.

    Werden die Schichtenbildung und andere negative EinflĂŒsse wie die der Temperatur von einer Batterie ferngehalten, lassen sich Performance und Lebensdauer einer Blei/SĂ€ure-Batterie um ein Mehrfaches steigern.

    nach oben

    Wie verhindert iQ Power die SĂ€ureschichtung (Stratifikation) in der iQ-Batterie?

    Wie verhindert iQ Power die SĂ€ureschichtung (Stratifikation) in der iQ-Batterie?
    iQ Power verhindert die schÀdliche Schichtenbildung in der iQ-Batterie durch seitliche StrömungskanÀle in den Batteriekammern. Das beseitigt das Problem dauerhaft. Passive Kunststoffteile in Winkelform (siehe Grafik) nutzen hierzu die kinetische Bewegungsenergie eines Fahrzeugs (siehe Grafik). Das ist ausreichend, um den Elektrolyt nach einer Stunde Fahren einmal vollstÀndig umzuwÀlzen.



    iqp-antistrati.jpg


    In der gesamten Batterie herrschen gleiche stöchiometrische VerhĂ€ltnisse. Das Blei ist ĂŒberall gleich aktiv, vorzeitige Korrosion wird unterbunden.

    Wesentliche Vorteile:
    • Keine elektrische Energie erforderlich
    • Keine bewegten Teile
    • Keine Stratifikation
    • Konstante elektrochemische Bedingungen
    • Kein Temperaturgradient innerhalb der Batterie (in Verbindung mit Isolation)
    nach oben

    Was ist unter iQ-Technologie zu verstehen?

    Was ist unter iQ-Technologie zu verstehen?
    "iQ-Technologie" bezeichnet die Synthese von Mikroelektronik, Software und Kommunikationskomponenten in Verbindung mit herkömmlicher Batterie- und Energiespeicher-Technologie. Sie ist das Ergebnis aus dem Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen wie Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften.

    Bezogen auf die von iQ Power entwickelte intelligente Batterie „MagiQ“ geht die iQ-Technologie von einem ganzheitlichen systemischen Ansatz aus. Sie dĂ€mpft störende EinflĂŒsse oder schaltet sie aus, wodurch wichtige Parameter vereinfacht und komplexe AbhĂ€ngigkeiten, wie sie in einer Blei/SĂ€ure-Batterie auftreten, leichter beherrschbar und berechenbar werden. Das fĂŒr die Bestimmung von Ladezustand (SOC) und Verschleiß (SOH) erforderliche Batteriemodell wird dadurch deutlich vereinfacht und prĂ€ziser. Weitere Vorteile kommen hinzu. Die iQ-Technologie verschiebt die Grenzen der heutigen 12V-Blei/SĂ€ure-Batterien durch:
    • Höhere LeistungsfĂ€higkeit
    • Höhere ZuverlĂ€ssigkeit 
    • LĂ€ngere Lebensdauer
    • Kontrollierbare Energieversorgung (Vorhersage, State of Function SOF)

    Mehr dazu auf dieser Website in der Rubrik "Technologie" unter  » Die iQ-Technologie.

    nach oben

    Wann heizt die iQ-Batterie eigentlich?

    Wann heizt die iQ-Batterie eigentlich?
    Wie gut und agil der elektrochemische Prozess einer Blei/SĂ€ure-Batterie funktioniert, ist stark abhĂ€ngig von der Temperatur des Elektrolyt in der Batterie. Je kĂ€lter die Temperatur desto gehemmter der elektrochemische Prozess. Der Verlauf ist dabei nicht linear, sondern nimmt ĂŒberproportional stark ab. Eine nur wenige Grad Celsius höhere Innentemperatur der Batterie verbessert daher sowohl die Ladungsaufnahme wie auch die KaltstartfĂ€higkeit des Akkus deutlich.

    Die iQ-Batterie ist daher mit einer Heizung ausgestattet. Sie ist Bestandteil der iQ-System-Technologie. GrundsĂ€tzlich arbeitet die Heizung nur bei winterlichen Temperaturen und nach dem Startvorgang des Automobils. Die elektronisch gesteuerte Heizung erwĂ€rmt den Elektrolyt in kurzer Zeit und bewirkt eine rasche RĂŒckladung der Batterie selbst bei kurzen Fahrstrecken. Der Vorteil: Ein stets sehr hoher Ladezustand, keine Sulfatierung der Platten und eine hohe KaltstartfĂ€higkeit auch bei kalter Batterie.

    Gesteuert wird die Heizung ĂŒber eine winzige Mikroelektronik und die Software des Batteriemodells am Akkumulator. Ab welchen Temperaturen die Heizung einsetzt und wie lange oder ob ĂŒberhaupt temperiert wird ergibt sich aus einer Vielzahl von Parametern und dem aktuellen Status (SOC/SOH) der Batterie. Begrenzt ist die Innentemperatur der Batterie nach oben hin auf maximal +20 Grad Celsius. Dies entspricht der optimalen Temperatur fĂŒr den Blei/SĂ€ure-Prozess.

    Heizwirkung, WĂ€rmeverteilung und thermische Isolation der Batterie sind aufeinander abgestimmt. So bleibt der Energieverbrauch fĂŒr die Heizleistung sehr gering.

    nach oben

    Die iQ-Batterie hat einen Ă€ußeren Thermoschutz. WĂ€rmt sich die iQ-Batterie in LĂ€ndern mit hoher Temperatur dadurch nicht zu sehr auf?

    Die iQ-Batterie hat einen Ă€ußeren Thermoschutz. WĂ€rmt sich die iQ-Batterie in LĂ€ndern mit hoher Temperatur dadurch nicht zu sehr auf?
    Der Thermoschutz ist so ausgelegt, dass er eine hohe isolierende Wirkung ĂŒber mindestens 24 Stunden hinweg hat. Da es auch in heißen LĂ€ndern nachts kĂŒhl wird, stellt sich wegen der dĂ€mpfenden Wirkung der Isolation eine mittlere Temperatur in der Batterie ein. Die Werte sind deutlich niedriger als ohne Thermoschutz.
    nach oben

    Was passiert in LĂ€ndern mit anhaltend tiefen Temperaturen?

    Was passiert in LĂ€ndern mit anhaltend tiefen Temperaturen?
    Bei anhaltend tiefen Umgebungstemperaturen stellt sich trotz Ă€ußerem Thermoschutz mit der Zeit auch in der iQ-Batterie eine niedrige Temperatur ein. Nach Starten des Motors wird die Batterie mit Hilfe ihrer Heizung jedoch bis auf +20 Grad Celsius erwĂ€rmt, was eine gute Ladungsaufnahme und rasche RĂŒckladung bewirkt. Die Folge ist ein immer hoher Ladezustand der Batterie bei zugleich schonendem Betrieb. Hierdurch ist eine stets hohe KaltstartfĂ€higkeit der Batterie gegeben.
    nach oben

    Die iQ-Batterie ist leichter, weil sie weniger Blei enthĂ€lt. Woher nimmt die iQ-Batterie die erforderliche elektrische KapazitĂ€t, wie sie in modernen Bordnetzen mit vielen Verbrauchern nötig ist und die nur durch eine große Menge an Blei zu erzielen i

    Die iQ-Batterie ist leichter, weil sie weniger Blei enthĂ€lt. Woher nimmt die iQ-Batterie die erforderliche elektrische KapazitĂ€t, wie sie in modernen Bordnetzen mit vielen Verbrauchern nötig ist und die nur durch eine große Menge an Blei zu erzielen ist?
    Die Ă€ußeren Maße einer iQ-Batterie sind Abmessungen nach DIN und entsprechen denen einer herkömmlichen Batterie. Wegen der WandstĂ€rke der thermischen Isolation ergibt sich im Inneren der iQ-Batterie ein Nettovolumen, das kleiner ist als bei herkömmlichen Batterien. iQ-Batterien gleicher Außenabmessungen haben daher rund 20 Prozent weniger Blei in den Kammern.

    Die geringere Menge an Blei erscheint zunĂ€chst als Nachteil. Die Sachverhalte mĂŒssen jedoch differenziert betrachtet werden:

    Herkömmliche Batterien bĂŒĂŸen aufgrund von SĂ€ureschichtung (Stratifikation) mit der Zeit einen erheblichen Teil ihrer aktiven LadungsflĂ€che ein. Die Vielzahl an Komfort-Verbrauchern in modernen Automobilen beschleunigt durch hĂ€ufiges Laden und Entladen einer Batterie den Vorgang der Stratifikation zusĂ€tzlich. So kann eine neue herkömmliche Batterie bereits nach 3 bis 6 Monaten Dienst bis zu 40 Prozent ihrer NennkapazitĂ€t (Ah) einbĂŒĂŸen. Das ist gleichbedeutend mit einem Verlust von 40 Prozent an aktivem Blei. Dieser Verlust an KapazitĂ€t ist dauerhaft. Die Leistung, die das Bordnetz der Batterie abverlangt, muss nun von den restlichen 60 Prozent der ursprĂŒnglichen Bleimenge erbracht werden. Verschleiß ist die Folge.

    Die LeistungsfĂ€higkeit der verbleibenden aktiven Bleimenge wird im Winter durch den Einfluss niedriger Temperaturen, durch Teilentladung und Sulfatierung weiter geschwĂ€cht. Nicht selten stehen je nach Fahrzeug und Fahrprofil nur noch 45 bis 35 Prozent der in der Batterie enthaltenen Bleimenge als aktive Masse fĂŒr den Ladungsaustausch zu VerfĂŒgung.

    Um den hohen Verlust („totes“ Blei) zu kompensieren sind herkömmliche Batterien von Haus aus erheblich ĂŒberdimensioniert.

    Weil in der iQ-Batterie das PhĂ€nomen der Stratifikation gar nicht erst auftritt und damit auch kein „totes“ Blei anfĂ€llt, kommt die Batterie von vorn herein mit weniger Blei aus. Durch das Zusammenspiel der iQ-Technologie ist unter dem Strich gesehen in einer iQ-Batterie mehr Blei aktiv am elektrochemischen Prozess beteiligt als in einem herkömmlichen Akkumulator.

    nach oben

    Elektronik und Software sind mit der iQ-Batterie untrennbar verbunden. Ist es nicht viel zu teuer, wenn beim Auswechseln der Batterie auch die wertvolle Elektronik mit verschrottet wird?

    Elektronik und Software sind mit der iQ-Batterie untrennbar verbunden. Ist es nicht viel zu teuer, wenn beim Auswechseln der Batterie auch die wertvolle Elektronik mit verschrottet wird?
    Allzu gerne werden elektronische Lösungen mit dem Attribut „teuer“ gleichgesetzt. Bezogen auf die Elektronik, wie sie an der iQ-Batterie angebracht ist, kann diese Frage eindeutig mit Nein beantwortet werden. Denn Kosten sind relativ. Warum ist das so?

    Der System bezogene Ansatz der iQ-Technologie vereinfacht die komplexen AbhĂ€ngigkeiten, wie sie in einer Blei/SĂ€ure-Batterie auftreten, sehr erheblich. Als Folge daraus ergibt sich eine sehr viel einfachere und auch zuverlĂ€ssigere Lösung fĂŒr die Elektronik und die Software (Batteriemodell), als dies mit anderen Vorgehensweisen möglich ist. Die Kosten fĂŒr die Elektronik an der iQ-Batterie sind im Vergleich zu anderen LösungsansĂ€tzen daher sehr viel niedriger.

    Weil Akkus mit Hilfe der iQ-Technologie eine im Schnitt mehrfach lĂ€ngere Lebensdauer aufweisen, relativieren sich die Kosten fĂŒr die Elektronik. Bezogen auf die durchschnittliche Lebensdauer eines Automobils ergeben sich klare Kostenvorteile fĂŒr die iQ-Lösung.

    nach oben