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| 03.05.2012 |
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| ADAC fordert Batterien für Start-Stopp-Anwendung |
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Von den über 4 Millonen Mal, die der ADAC im vergangenen Jahr Hilfe leistete, verzeichnete der ADAC allein rund 860.000 Starthilfen. Das geht aus der neuen Pannenstatistik 2011 des Automobilclubs hervor. Nach wie vor größter Schwachpunkt ist die Autobatterie.
Schuld daran sind laut ADAC nicht nur die steigende Zahl an elektrischen Verbrauchern im Auto, sondern auch die modernen Start-Stopp-Anlagen in den Fahrzeugen. Der ADAC: Wenn sich der Motor an jeder roten Ampel abschaltet und dann neu gestartet werden muss, geht dem Akku schneller die Puste aus. Auf diese speziellen Stressbelastungen der Batterie „müssen die Autohersteller jetzt schleunigst reagieren“, heißt es beim ADAC.
Genau in diese Richtung zielt unter anderem der kürzlich geschlossene Entwicklungs- und Lizenzvertrag von iQ Power mit dem brasilianischen Batteriehersteller Moura. Ziel ist unter anderem, für den Automobilmarkt gemeinsam spezielle Blei/Säure-Starterbatterien hoher Zyklenfestigkeit zu entwickeln, sogenannte EFB-Batterien (Enhanced Flooded Batteries), wie sie von den Automobilherstellern für kraftstoffsparende Start-Stop-Anwendungen zunehmend gefordert werden.
Grundlage der speziellen Starterbatterien ist die von iQ Power entwickelte Technologie der Elektrolyt-Durchmischung mit Hilfe passiver Mischelemente. Ziel sind besonders leistungsfähige “EFB-Plus“ Batterien.
Moura zählt zu den bedeutendsten Batterieherstellern auf dem südamerikanischen Kontinent und ist größter unabhängiger Hersteller von Starterbatterien in Südamerika. Das Unternehmen fertigt über 5 Millionen Starterbatterien pro Jahr, davon rund 1,7 Millionen Einheiten für Automobilhersteller wie Fiat, Volkswagen, Ford, GM, Iveco, Mercedes und Renault.
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