Der CEO informiert

20. August 2017
S T A T U S B E R I C H T

iQ Power Licensing AG   |   Zwischenbericht der Geschäftsleitung

 

Ausgelöst durch die Dieselaffäre bestimmt seit Monaten eine im hohen Maße kontrovers geführte Diskussion über die generelle Zukunft des Verbrennungsmotors als Antriebsaggregat für künftige Fahrzeuggenerationen die aktuellen Schlagzeilen und Meinungsdebatten. Diese Diskussionen führen zwangsläufig auch zu einer Verunsicherung auf Seiten unserer Aktionäre. Sie fragen sich, ob in Anbetracht dieser Diskussionen und der öffentlichen Forderung nach mehr Elektrofahrzeugen die üblichen Starterbatterien weiterhin eine Zukunft haben. Und damit auch die Technologie der iQ Power Licensing AG.

Eine Befürchtung dieser Art ist völlig unbegründet. Sämtliche Branchenexperten sind sich darüber einig, dass Starterbatterien auf Basis von Blei-Säure-Technik den Mobilitätsmarkt bei Neufahrzeugen für mindestens die nächsten 25 Jahre stark dominieren werden.

Hinzu kommt die kontinuierlich wachsende Anzahl an Fahrzeugen beim Bestand der weltweiten Fahrzeugpopulation mit konventionellem Antrieb. Diese weiter wachsende Fahrzeugpopulation benötigt ebenfalls Starterbatterien der bewährten Blei-Säure-Technik.

Diese Technik ist nicht nur äußerst preiswert, Batterieprodukte mit dieser Technik lassen sich auch zu über 99 Prozent recyceln und ihre Bestandteile für neue Batterien wiederverwenden. Hingegen ist die Frage einer (umweltverträglichen) Recyclebarkeit von Lithium-Ionen Speichern, wie sie in Elektrofahrzeugen verwendet werden, nach wie vor ungelöst. Hinzu kommen die bekannten Hürden und Nachteile einer fehlenden Infrastruktur, die einen nennenswerten Zuwachs dieser Antriebsalternative ausbremsen. Und dies nicht nur in den wenigen hochindustrialisierten Vorreiterländen wie möglicherweise Mitteleuropa. Schwellenländer und aufstrebende Länder der sogenannten Dritten Welt mit ihren großen Bevölkerungen sowie große Flächenstaaten werden konventionell angetriebene Fahrzeuge auf viele Jahrzehnte hinaus kaum ersetzen können. 

Doch auch die sogenannten Hybridfahrzeuge, die begrenzt elektrisch fahren können und über einen zusätzlichen Verbrennungsmotor verfügen, sind auf eine extra Starterbatterie angewiesen. Und selbst reine Elektrofahrzeuge kommen trotz ihrer großen Traktionsbatterie nicht ohne zusätzliche zyklenfeste Versorgungsbatterie entsprechender Größe aus. In beiden Fällen ist auch dies wiederum eine Blei-Säure-Batterie, deren Charakteristik der jeweiligen Verwendung angepasst ist.

Auf dem Weg der politischen Zielsetzung, die CO2 Emissionen zu verringern und in regionalen Ballungsgebieten die Emissionen einzudämmen, wird es letztendlich einen Mix an unterschiedlichen Lösungen für den Konsumenten geben mit Treibstoffen wie Benzin, Diesel, Gas, Wasserstoff und Strom. Dabei sind sich die Branchenexperten einig, dass Fahrzeuge sowohl mit Start-Stopp-Technik wie auch mit weiter verbesserten Abgaswerten die auf lange Sicht bevorzugte und weiterhin dominierende Lösung der Automobilhersteller sein wird, um der Forderung seitens der Regierungen in allen Teilen der Welt nach weiter sinkendem Kraftstoffverbrauch und weniger Treibhausemissionen zu begegnen.

In jedem Falle bedeutet dies für die bewährte Technik der Blei-Säure-Batterie auf Jahrzehnte hinaus einen soliden und wachsenden Zukunftsmarkt. Dabei wird sich der Vormarsch der sogenannten EFB-Batterien (EFB = Enhanced Flooded Batteries) als Starterbatterie für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Motoren weiter fortsetzen und die bisher bei dieser Anwendung dominierenden AGM-Batterien aufgrund von Kostenvorteile, technischer Fortschritte bei der Zyklenfestigkeit und nicht zuletzt wegen ihrer robusten und weniger temperaturempfindlichen Technik weiter verdrängen.

So verfolgt die Automobilindustrie das Ziel, die Lebensdauer von EFB Batterien zu erhöhen, um den Einsatz in Mikro-Hybrid-Fahrzeugen (Start-Stopp) zu ermöglichen. In diesem wachsenden Marktsegment der EFB-Batterien mit ihrem flüssigen und frei beweglichen Elektrolyten sowie den herkömmlichen Nassbatterien liegen die Stärken der Durchmischungstechnik der iQ Power Licensing AG.

In diesem Zusammenhang ist auch die Einladung an das Management der iQ Power Licensing AG zu sehen, anlässlich der Advanced Automotive Battery Conference Ende Januar 2018 in Mainz einen Fachvortrag über die hierbei erzielten Fortschritte zu halten. Das Management des Unternehmens kommt der Einladung gerne nach.

Mit Beendigung der Rehabilitationsphase des südkoreanischen Lizenznehmers iQ Power Asia in Gwangju und der wiedererlangten autonomen Handlungsfreiheit des Unternehmens seit Anfang August dieses Jahres steht dem weiteren Ausbau der Produktionskapazität in dem Werk durch die Discover Energy Gruppe nichts mehr im Weg.

Seit wenigen Wochen bereits wird die Ausbringung der bestehenden Anlagen der ersten Produktionslinie alleine dadurch weiter erhöht, indem fertige Bleiplatten für gewisse Batteriegrößen zugekauft und der Montage zugeführt werden. So ist es möglich, die Produktivität weiter zu steigern und bereits jetzt schon die Stückzahlen weiter anzuheben.

Das Interesse potenzieller neuer Lizenznehmer entwickelt sich vielversprechend. Das Interesse kommt dabei vorwiegend aus Ländern des asiatischen Raums mit ihren großen Volkswirtschaften. Jedoch auch aus dem arabischen Raum sowie angrenzenden Regionen. Die Auszeichnung der iQ Power Licensing AG und ihrer Technologie als Gewinner der GreenTech Awards 2017 findet in der Branche das gewünschte Echo, weckt Aufmerksamkeit und Interesse. Das Unternehmen nutzt daher die Gelegenheit für weitere Kontakte durch die Teilnahme als Aussteller auf der diesjährigen 17th Asian Battery Conference 17ABC im September als dem bedeutendsten Kongress mit Fachmesse in südostasiatischen Raum.

Das Management der IQPLAG geht davon aus, noch in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein weiteres Lizenzabkommen abschließen zu können.

 

Charles Robert Sullivan
CEO  —  iQ Power Licensing AG

 

14. Januar 2017
S T A T U S B E R I C H T

iQ Power Licensing AG   |   Statusbericht der Geschäftsleitung

 

Im ersten Halbjahr 2016 wurde die iQ Power Licensing AG (IQPLAG) von den strategischen Entscheidungen bestimmt, bei denen es darum ging, das aktive Engagement bei der Revitalisierung des Joint Venture-Werks in Südkorea fortzusetzen. Der jüngste Aufschwung bei den Verkäufen sowie in der Produktion im 2. Halbjahr 2016 hat gezeigt, dass das Management die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Das Potenzial des Werkes und seine Bedeutung für die Zukunft der iQ Power Licensing AG rechtfertigen die erbrachten Opfer.

 

Aktivitäten im Werk von iQ Power Asia / Südkorea

In Südkorea hat im Dezember 2016 das Gericht dem Antrag der Discover Energy Gruppe (DEG), Kanada, stattgegeben, wonach DEG die mehrheitliche Kontrolle über iQ Power Asia Inc. (IQPA), Gwangju (Südkorea) erlangen wird. Es ist zu erwarten, dass nach Erfüllung aller Anforderungen, das Gericht deutlich früher als Verwalter ausscheidet, nämlich bereits nach einem Jahr anstelle der ursprünglich sieben Jahre. Die iQ Power Asia Inc. würde nach der bevorstehenden Beendigung von Chapter 11 dann wieder eigenständig agieren können. Wir gehen davon aus, dass der Prozess bis Mitte 2017 abgeschlossen ist.

Im ersten Quartal 2016 konnte ein ambitioniertes und aggressives Werkzeugprogramm vervollständigt werden, um eine komplette Produktlinie an Autobatterien zu gewährleisten. Dadurch konnte das Werk zu einem seriösen Lieferanten für größere Kunden in Nordamerika und Europa aufsteigen.
Wie bereits in früheren Berichten erwähnt, hat der strategische Partner der IQPLAG, die Discover Energy Corporation (DEC) aus Kanada, sowohl Betriebskapital wie auch Investitionskapital für Werkzeuge und Ausrüstung zur Verfügung gestellt. In 2016 finanzierte die Discover Energy Group (DEG) zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen im Werk von iQ Power Asia, einschließlich zusätzlicher Ausrüstungen und Anlagen für die aktuelle Produktionslinie. Noch wichtiger ist, dass DEC damit begann, die im Werk hergestellten Batterien an seine weltweite Kundenbasis aktiv zu vermarkten.

Man muss beachten, dass es für Großhändler aufgrund vertraglicher Abnahme-Verpflichtungen aus bestehenden Lieferverträgen eine gewisse Zeit erfordert, wenn sie zu einem neuen Lieferanten wechseln wollen. Viele Aufträge sind daher zunächst nur kleinere Bestellungen, um zu prüfen, ob der neue Lieferant Qualitätsprodukte liefern und die vorgesehene Zeit einhalten kann.

Als Ende des 2. Quartals 2016 die Aufträge bei iQ Power Asia anstiegen, zeigte sich, dass die vom vorherigen Management gemachten Angaben über die Produktionskapazität der Anlagen fehlerhaft waren und das Volumen überschätzt worden war. Ausrüstungen wurde gekauft, um Engpässe zu beseitigen und eine Erhöhung der Kapazität zu ermöglichen. Die beauftragten Maschinen und Anlagen wurde im September und Oktober 2016 installiert und waren ab 4. Quartal 2016 voll in den Produktionsprozess integriert. Da die Nachfrage aus Nordamerika im zweiten Halbjahr stärker als erwartet wuchs, musste die Expansion in andere Märkte wie Asien und Europa vorerst gebremst werden.

Die seit geraumer Zeit diskutierte Erweiterung der Produktion im Werk iQ Power Asia durch eine zweite Fertigungslinie konkretisiert sich und wird seitens der Discover Energy Corporation als strategischer Partner der iQ Power Licensing AG in Zusammenarbeit mit dem Management der iQ Power Licensing AG vorangetrieben. Die Erweiterung ist im Jahresverlauf 2017 vorgesehen.

Derzeit werden eine Reihe neuer Produkte entwickelt, die im zweiten Quartal 2017 in den Vertrieb gehen. Dazu zählen Batterien hoher Zyklenfestigkeit für Wohnmobile, neue Batterie-Größen für spezielle Märkte wie Australien, sowie später in 2017 eine neue Reihe an Super-Heavy-Duty Batterien mit hoher Vibrationsfestigkeit für Baumaschinen und schwere Baufahrzeuge.

 

Weitere Aktivitäten

In Brasilien hat der Lizenznehmer die Testphase seiner neuen Batterieprodukte sowie die Fertigstellung der Werkzeuge zur Herstellung der dafür vorgesehenen Durchmischungsteile abgeschlossen. Ende 2016 begann der Lizenznehmer mit der Serienproduktion von Batterien mit iQ Power Technologie für den OEM-Einsatz bei Kraftstoff sparenden Start-Stopp Motoren. Damit ist die Technologie von iQ Power Licensing für die Erstausrüster qualifiziert.

Mitte 2016 wurden die Gespräche mit potenziellen asiatischen und europäischen Lizenznehmern wieder aufgenommen, jedoch vorerst unter zeitlicher Einschränkung. Grund dafür ist die zeitliche und logistische Inanspruchnahme des Managements aufgrund der besonderen Aktivitäten in Südkorea. Der wachsende Erfolg im koreanischen Werk unterstütze dabei die Gespräche mit potenziellen Lizenznehmern sehr. In 2017 werden hier verstärkt weitere Anstrengungen unternommen.

Die Umsätze in Nordamerika durch den Lizenznehmer Smart Battery werden ab jetzt unter den Umsätzen des koreanischen Werkes aufgeführt, nachdem Smart Battery seine Batterien über Kunden von Discover Energy in den USA bezieht. Die Anzahl der Batterien, die durch Smart Battery vertrieben werden, ist jedoch gering.

 

Ausblick

Der bisher gemachte Fortschritt ist sehr ermutigend. Im Anschluss an die vollständige Implementierung der geplanten zweiten Fertigungslinie im Werk iQ Power Asia in 2017 wird ein sehr deutliches Anwachsen des Umsatzvolumens erwartet und damit auch ein stabiler Cash Flow an die iQ Power Licensing AG. Zusätzlich zu den Umsätzen aus dem Werk in Südkorea erwarten wir ebenfalls Umsätze aus Brasilien und Bangladesch, die zu einem weiteren Umsatzwachstum beitragen werden.

Die finanziellen Ergebnisse des Unternehmens werden sich im 2. Halbjahr gegenüber den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2016 ebenfalls verbessern. Die regelmäßigen Lieferungen von iQP-2 Bauteilen an das Werk in Korea wachsen, nachdem das Absatzvolumen von Korea weiter steigt. 

 

Charles Robert Sullivan
CEO  —  iQ Power Licensing AG

26. Januar 2016
S T A T U S B E R I C H T

iQ Power Licensing AG  |  Statusbericht der Geschäftsleitung zum Jahresbeginn 2016

 

Die iQ Power Licensing AG gibt einen Statusbericht zum koreanischen Lizenzpartner iQ Power Asia Inc. sowie zur iQ Power Licensing AG:

 

Restrukturierungsplan in Südkorea genehmigt

Die iQ Power Licensing AG vermeldet die Billigung des Finanz-Restrukturierungsplans für den Lizenzpartner iQ Power Asia (IQPA) durch das Gericht in Gwangju. Nach langen und intensiven Verhandlungen hat die erforderliche Mehrheit der Gläubiger für den Plan gestimmt, der dem Gericht durch iQ Power Asia vorgelegt worden war. Der Plan sieht einen deutlichen Schuldenschnitt vor, demzufolge nur rund 37 Prozent der hinterlegten Forderungshöhe beglichen werden braucht. Die Höhe des jeweiligen Betrags ist hierbei abhängig davon, ob es sich um ungesicherte oder Vorzugsgläubiger handelt. Die Zahlungen werden sich über einen Zeitraum von Ende 2016 bis Ende 2022 erstrecken.

Die vorliegende Genehmigung bedeutet einen großen Schritt nach vorn für die Revitalisierung des Werkes. iQ Power Asia verfügt damit nun über eine stabile finanzielle Basis, von der ausgehend das aggressive Expansionsprogramm fortgesetzt werden kann. Die Genehmigung ist sowohl für Kunden wie auch für Zulieferer bedeutsam und wird weitere Umsatzsteigerungen begünstigen. Die gewonnene Stabilität bedeutet auch eine sichere Basis für Investitionen in Werk und Ausrüstung, um die Kapazität der Fabrik weiter zu erhöhen.

Der Schlüssel für die Genehmigung durch die Mehrheit der Gläubiger stellt die Entscheidung von Discover Energy Corporation (DEC) dar, sowohl die erstrangigen Forderungen wie auch große unbesicherte Schuldtitel der fünf Venture-Capital-Banken abzukaufen. Damit investiert Discover Energy als wichtiger strategischer Partner in ganz bedeutender Weise in iQ Power Asia. Die Entscheidung unterstreicht ebenfalls den großen potenziellen Wert von iQ Power Asia.

Bis zum Abschluss des Rückzahlungsplans wird IQPA unter der Aufsicht des Gerichts verbleiben. Die zwei Verwalter, darunter der gegenwärtige CEO der iQ Power Licensing AG, werden weiterhin die Tagesgeschäfte führen. Alle Aktionäre von iQ Power Asia behalten ihre Aktien zu einem reduzierten Nennwert, wobei sich nichts am jeweiligen prozentualen Anteil ändert, sofern nicht ein Investor sich zu einer Kapitaleinzahlung entschließen sollte.

Neue Produkte eingeführt. Bestehende und neue Kunden sorgen für steigende Umsätze
Sämtliche neuen Werkzeuge zur Herstellung einer vervollständigten Produkpalette an Pkw-Batterien sind mittlerweile hergestellt und abgenommen worden. Einige Modelle befinden sich bereits in der Serienfertigung. Von den verbleibenden Typen werden aktuell Probeexemplare getestet. Anfang Februar sollten alle Modelle für die Serienfertigung bereit sein.

Zahlreiche Großkunden haben mittlerweile Bestellungen eingereicht und warten auf die Auslieferung. Im Werk wird unter Hochdruck daran gearbeitet, so viele Batterien als möglich herzustellen, bevor das Werk in der zweiten Februarwoche auf Grund des Chinesischen Neujahrsfests für eine Woche die Produktion unterbricht.

Das erweiterte Modellportfolio sowie die stark gestiegene Produktivität und Lieferfähigkeit des Werkes sorgen für zunehmende Nachfrage weltweit.

Unterdessen wird an einer weiter verbesserten Bleiplattenperformance gearbeitet. Neue Batterietypen für Start-Stopp-Motoren sowie für Wohnmobile befinden sich zusätzlich in der Entwicklung. IQ Power Asia arbeitet gemeinsam mit führenden Chemieunternehmen aus Europa und Amerika daran, die optimale Ausgewogenheit zwischen Leistung und Haltbarkeit für anspruchsvolle Anwendungen zu finden.

 

Kooperation mit Discover Energy wird intensiviert

Die iQ Power Licensing AG und Discover Energy arbeiten Hand in Hand, um den Absatz weiter zu steigern und die Leistungsfähigkeit von iQ Power Asia weiter zu erhöhen. Obwohl sich viele Kunden direkt an IQPA wenden, werden alle Vertriebsaktivitäten eng mit Discover Energy abgestimmt. Ziel dieser Kooperation ist es, den Premium-Anspruch und den Mehrwert der Durchmischungstechnologie in den Markt hinein zu kommunizieren. Anstatt durch niedrige Preise den Absatz schnell auszuweiten, wird gezielt eine Premium-Preis-Strategie implementiert. Für den langfristigen Erfolg der Technologie ist dies ein wichtiger Faktor.

 

Aktivitäten in anderen Regionen

In Brasilien befindet sich der Lizenznehmer weiterhin in der Endphase seiner Werkzeuge und Ausrüstungsprogramme sowie der erforderlichen Produkttests für die Herstellung der ersten EFB-Batterien mit iQ-Power-Technologie für Start-Stopp-Motoren. Ein Wechsel der vorgesehenen Modelle durch den Automobilhersteller (OEM) hatte den ursprünglichen Einführungszeitpunkt verschoben. Unseren letzten Informationen zufolge wird dieser Batterietyp die Grundlage darstellen für alle Lieferungen an OEM und deren künftige Start-Stopp-Motoren in Brasilien aufgrund der verschärften Emissions- und Umweltauflagen im Land.

Tiefer führende Gespräche mit potenziellen europäischen Lizenznehmern wurden vorübergehend auf Grund zeitlicher und logistischer Engpässe unterbrochen, die sich durch das Engagement in Korea ergeben. Der Erfolg des koreanischen Werkes dürfte künftige Verhandlungen mit weiteren Lizenzpartnern deutlich begünstigen.

Die Verkäufe in Nordamerika durch den Lizenznehmer Smart Battery begannen 2013 und könnten wesentlich zu den Lizenzerlösen beitragen; allerdings bewegen sich die Umsätze bisher auf sehr geringem Niveau. Das Management wird weiter nach Möglichkeiten suchen, diese Situation abzuhelfen.

 

Ausblick laufendes Jahr

Das Projekt in Korea wird weiterhin die Aktivitäten in 2015 und 2016 bestimmen. Der bisherige Fortschritt ist sehr ermutigend. Im zweiten Halbjahr 2015 hat das Werk maßgeblich zu einer expansiven Umsatzentwicklung beitragen. Nach der vollständigen Implementierung des erweiterten Werkzeugprogramms, wodurch sich die Produktpalette erheblich ausweitet, wird sich das Absatzvolumen in 2016 deutlich erhöhen und der iQ Power Licensing AG einen stabilen Cash Flow gewährleisten.

Die finanziellen Ergebnisse der iQ Power Licensing AG werden sich gegenüber denen des ersten Halbjahres 2015 dramatisch verbessern. Eine regelmäßige Belieferung des koreanischen Werkes von iQ Power Asia mit den iQ-Power-Durchmischungsteilen wurde aufgenommen. Mit steigenden Verkaufszahlen in Korea erhöht sich auch die Menge der zu liefernden Bauteile weiter, und damit die Umsätze aus Bauteilkosten und Lizenzeinnahmen. Das Management geht davon aus, dass der operative Cash Flow ausreichen wird, um alle laufenden Kosten des Werkes decken zu können.

Einen Start des Programms in Brasilien erwarten wir nicht vor dem Frühjahr 2016. Es wird nicht erwartet, dass andere Bereiche Erträge erwirtschaften; davon ausgenommen sind geringe Absatzvolumina, welche Discover Energy durch den Subunternehmer in Bangladesch zusätzlich erzielt. Die Möglichkeiten für signifikant weiter steigenden Umsatz in 2016 ergeben sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Derzeit befinden sich vielversprechende Projekte in der Diskussion.

Für 2016 geht das Management vom besten Jahr in der Geschichte des Unternehmens aus. Es ist geplant, das koreanische Werk zur Jahresmitte vom Ein-Schicht-Betrieb auf eine 20-Stunden-Produktion umzustellen. Darüber hinaus ist, abhängig von der Nachfrage, eine Erweiterung der Kapazität in Form einer zweiten Produktionslinie ab Herbst 2016 möglich. Das Management erwartet, dass – vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse – alle betrieblichen Aufwendungen durch die operativen Einnahmen abgedeckt werden können.

 

Charles Robert Sullivan
CEO  —  iQ Power Licensing AG