Aktuelle Nachrichten

Hier stehen die 5 jüngsten Nachrichten. — Weitere NEWS siehe    Archiv

 

 

Über 20 weitere Länder erteilen iQ Power das Patent für seine Technik der passiven Elektrolyt-Durchmischung

  • Patentschutzrechte für die neue Generation IQP-2.0 in wichtigen EU-Staaten
  • Ergänzender zusätzlicher Schutz auch in USA und Kanada

Zug, Schweiz, 08. März 2017  –  Der iQ Power Licensing AG (ISIN: CH0268536338; WKN/Security Nummer: A14M1C; Symbol: IQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch innovative Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, wurden jetzt Patente für ihre Technik der passiven Elektrolytdurchmischung in über 20 weiteren Ländern erteilt. Die Patente betreffen in erster Linie die neue Generation IQP-2.0, die als Weiterentwicklung auf der Vorgängerversion IQP-1 aufsetzt.

Die erteilten Patente für die neue Generation IQP-2.0 betreffen 18 europäische Länder, darunter so wichtige Märkte wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien oder auch die Türkei.

Darüber hinaus wurden der iQ Power Licensing AG zusätzliche neue Patentschutzrechte seiner Vorgängerversion iQP-1.X in den Staaten Kanada, USA und Deutschland als Ergänzung zu den bereits bestehenden Schutzrechten erteilt. Die erteilten Zusatzpatente zu den in diesen Ländern bereits erteilten Patenten der Vorgängerversion IQP-1 verstärken den Patentschutz und das Patent-Arsenal des Unternehmens.

Die jetzt erteilten neuen Patente unterstreichen eindrucksvoll die Erfolgsbilanz der Patentanmeldungen der iQ Power Licensing AG. Keine einzige Patentanmeldung des Unternehmens wurde seitens der jeweiligen Länder-Behörden bisher abgelehnt und bedeutet eine 100-Prozent Erteilungsquote. Für sämtliche Einreichungen wurde nach Abschluss der Prüfung auch Patentschutz erteilt. Es ist somit davon auszugehen, dass auch all jene Länder, in denen Patentschutz beantrag jedoch noch kein Patent erteilt wurde, der Schutz letztendlich gewährt wird. Dies betrifft in erster Linie die neue Generation IQP-2. In einer Patentoffensive hatte das Unternehmen vor zwei Jahren seine neue Generation IQP-2 in über 50 wichtigen Ländern weltweit angemeldet.

Die iQ Power Licensing AG hat für ihre Technologie der Elektrolytdurchmischung für Starterbatterien durch passive Mischelemente bereits in allen wichtigen Weltmärkten Patentschutz für ihre frühere Generation IQP-1 erhalten, darunter alle europäischen Länder mit Starterbatterie-Produktion einschließlich der Türkei, und Russland, aber auch Länder wie die USA, China, Korea oder Brasilien.

Patentanmeldungen auf nationaler Ebene können bis zur Erteilung des Patents sehr lange Zeit in Anspruch nehmen. Der Schutz beginnt jedoch mit dem Datum der Patenteinreichung und läuft nach Erteilung des Patents für eine Dauer von 20 Jahren.

 

Über die iQ Power Technologie:

Batterien mit iQ-Power-Technologie sind darauf ausgerichtet, eine bessere Performance bei Start-Stopp-Anwendungen zu erreichen und dem wachsenden Bedarf elektronischer Verbraucher in heutigen Automobilen zu begegnen. Die zugrundeliegende Elektrolyt-Durchmischung bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet nasser Starterbatterien. Die automatische Durchmischung in der Batterie sichert eine gleichmäßige Säuredichte und gewährleistet so eine höhere anhaltende Performance während des gesamten Lebenszyklus der Batterie. Entsprechend erhöht sich die Haltbarkeit der Platten, indem Säureschichtung und starke Temperaturgradienten in der Batterie vermieden werden. Das Resultat ist eine bessere Materialausnutzung bei geringeren Kosten je Produktlebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Die patentierte Technologie wurde 2010 mit dem begehrten "Automechanika Innovation Award" ausgezeichnet.

iQ Power Licensing AG berichtet über neue Ereignisse

  • Der CEO kauft für EUR 50.000 weitere Wandelanleihen
  • Fortschritte beim koreanischen Lizenznehmer iQ Power Asia laufen nach Plan
  • Markttrends begünstigen die iQ Power-Technologie

Die iQ Power Licensing AG, Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch innovative Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, vermeldet für Investoren wichtige Ereignisse.

In der Fabrik des Lizenznehmers iQ Power Asia in Südkorea wächst die Produktionskapazität kontinuierlich weiter, um die starke Nachfrage ihres wichtigsten Kunden zu decken. Der steigende Kapazitätszuwachs verkürzt dabei nicht nur die Lieferzeiten und kommt der Kundenzufriedenheit zugute, sondern trägt auch dazu bei, die südkoreanische Fabrik wirtschaftlich zunehmend stark zu machen.

Um die insgesamt positiven Entwicklungen zu unterstreichen, hat der Vorstand der iQ Power Licensing AG, Bob Sullivan, erneut Wandelschuldverschreibungen der Gesellschaft erworben. Von einem privaten Investor kaufte Sullivan Bonds der iQ Power Licensing AG im Wert von EUR 50.000 zuzüglich eines Preisaufschlags. Damit hat der CEO in jüngster Zeit Bonds der Gesellschaft im Wert von insgesamt EUR 150.000 erworben.

"Trotz einiger negativer Bewegungen im Aktienkurs, die ursächlich nicht erklärbar sind, bewegt sich das Unternehmen in einer kontinuierlich positiven Richtung“, kommentiert Bob Sullivan. „Mit meiner erneuten Investition unterstreiche ich mein Vertrauen in die guten Zukunftsperspektiven für das Unternehmen. Der aktuelle Aktienkurs widerspiegelt meiner Meinung nach in keiner Weise den wahren Wert des Unternehmens", so Sullivan.

Allgemeine Markttrends sprechen für die Technologie von iQ Power. Gut untermauerte und begründete Aussagen von Branchenexperten und seitens der Automobilhersteller, die auf einer kürzlich stattgefundenen Batterie-Konferenz in Deutschland gemacht wurden, zeigen, dass weit über 90% der wachsenden Neufahrzeugproduktion im Laufe der nächsten zehn Jahre und darüber hinaus weiterhin 12V-Blei-Säure-Batterien einsetzen werden, wobei EFB-Batterien große Marktanteile erobern werden. Die Mehrheit der Motoren wird mit Start-Stopp und ähnlichen Technologien ausgerüstet sein, welche Batterien mit hoher Zyklenfähigkeit erfordern.

iQ Power Licensing jetzt unter den TOP 3 für die GreenTec Awards 2017

  • Die GreenTec Awards sind Europas bedeutendster Preis für Innovationen auf dem Gebiet Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • Innovation der iQ Power Licensing in die Gruppe der TOP 3 gewählt (Kategorie „Mobilität“).
  • Innovation der passiven Elektrolyt-Durchmischung in Autobatterien mit großen Vorteilen für Verbraucher und Umwelt durch doppelte Lebensdauer und geringen CO2-Footprint.

Die iQ Power Licensing AG ist für die GreenTec Awards 2017 in der Kategorie ‘Mobilität‘ durch Entscheidung der Jury in die Gruppe der TOP 3 aufgerückt. Wer letztendlich als Sieger aus jeder der insgesamt elf Kategorien hervorgeht wird in den kommenden Wochen die international besetzte Jury ermitteln.

Die GreenTec Awards sind Europas größter und bedeutendster Umweltpreis. Die Patenschaft für die Kategorie ‘Mobilität‘ hat der Verband der Automobilindustrie VDA übernommen. Die finale Gala-Veranstaltung mit allen Siegern findet am 12. Mai 2017 in Berlin statt.

Vorteile der iQ Power-Innovation für Verbraucher und Umwelt
Die Innovation von iQ Power Licensing, die passive Elektrolyt-Durchmischung für Starterbatterien, verbindet erhebliche Vorteile, sowohl für den Verbraucher als auch für Umwelt und Nachhaltigkeit. Autobatterien mit integrierter Elektrolyt-Durchmischung erzielen eine doppelte Lebensdauer und doppelte Zyklenzahl.

Die Bedeutung der Innovation auf Nachhaltigkeit und CO2-Emission ist bei einem Produkt mit doppelter Lebensdauer eindeutig: Der CO2-Footprint ist über die Produktlebensdauer nur halb so groß wie bei herkömmlichen identischen Produkten. Auch sind um die Hälfte weniger Rohstoffe und Recycling-Materialien im Umlauf.

Die Innovation beruht auf nicht bewegenden (passiven) Bauteilen aus Kunststoff in der Batterie. In Verbindung mit den Kräften aus der Fahrdynamik des Automobils bewirken diese Bauteile eine automatische und effiziente 360 Grad-Umlaufzirkulation und vollständige Durchmischung des Elektrolyten in der Batterie. Die Vorteile: Kein Kapazitätsverlust (Ah) aufgrund schädlicher Säureschichtung wie sonst bei Starterbatterien üblich, stets volle Funktion der Elektrochemie durch einen homogenen Elektrolyten, minimale Kosten bei maximalen Vorteilen für Verbraucher und Umwelt.

Die GreenTec Awards
Die GreenTec Awards (http://www.greentec-awards.com) gelten als weltweit bedeutendster Umweltpreis. Der renommierte Preis wird jährlich an herausragende Innovationen auf dem Gebiet Umweltschutz und Nachhaltigkeit in über zehn unterschiedlichen Kategorien vergeben. Die finale Preisverleihung wird am 12. Mai 2017 in Berlin als dann bereits zehnte Jubiläums-Gala stattfinden, vor rund 600 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Show und Presse.

 

Über die iQ Power Technologie:
Batterien mit iQ-Power-Technologie sind darauf ausgerichtet, eine bessere Performance bei Start-Stopp-Anwendungen zu erreichen und dem wachsenden Bedarf elektronischer Verbraucher in heutigen Automobilen zu begegnen. Die zugrundeliegende Elektrolyt-Durchmischung bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet nasser Starterbatterien. Die automatische Durchmischung in der Batterie sichert eine gleichmäßige Säuredichte und gewährleistet so eine höhere anhaltende Performance während des gesamten Lebenszyklus der Batterie. Entsprechend erhöht sich die Haltbarkeit der Platten, indem Säureschichtung und starke Temperaturgradienten in der Batterie vermieden werden. Das Resultat ist eine bessere Materialausnutzung bei geringeren Kosten je Produktlebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Die patentierte Technologie wurde 2010 mit dem begehrten "Automechanika Innovation Award" ausgezeichnet.

Fragen & Antworten zur Ad-hoc Unternehmensmeldung vom 12. Januar

 

Zur jüngsten Ad-hoc Meldung der iQ Power Licensing AG vom 12. Januar 2017 wurde die Gesellschaft verschiedentlich gebeten, den darin gegebenen komplizierten Sachverhalt anhand eingereichter Fragen näher zu erläutern. Dem kommen wir gerne nach.

Ihr Kommunikations-Team
iQ Power Licensing AG

 

 

Q & A

 

Bisher hatte der Eindruck bestanden, dass eine zweite Produktionslinie im Werk von iQ Power Asia beschlossenen Sache sei. In der jüngsten Adhoc-Meldung ist nun lediglich die Rede davon, dass über eine zweite Produktionslinie „gesprochen“ werde. Was ist der Sachverhalt?

Beides ist richtig. Das Management von Discover Energy hatte sich bereits im Sommer vergangenen Jahres für eine zweite Fertigungslinie ausgesprochen. Um aus Sicht des Managements sich einer solchen Investition sicher zu sein, bedarf es jedoch einiger Voraussetzungen: 1)-Hohe Nachfrage nach Produkten, 2)-Erstellung eines Fertigungs-Layouts sowie eines Einkaufsplans für Maschinen und Anlagen und 3)-nicht zuletzt ein Werk, in dem das Management die Richtung vorgibt und nicht durch die Verwaltung eines Gerichts gebremst wird. Daher ist eine Beendigung der Umstrukturierung mit Verwaltung des Gerichts erste Voraussetzung, um anschließend die Investitionen anzustoßen.

Einer vorzeitigen Beendigung der Umstrukturierung mit Verwaltung des Gerichts durch Abfindung der Gläubiger hat das Gericht in Südkorea bereits zugestimmt. Der formale Akt durch Unterzeichnung der Verträge durch das Gericht soll bald folgen. Dann erst kann eine Beauftragung der Produktionsanlagen für die zweite Linie erfolgen.

 

Aus welchem Grund hat der Verwaltungsrat der iQ Power Licensing AG einer Pflicht-Wandelanleihe über 2,5 Mio. Euro durch die Discover Energy Gruppe zugestimmt und zugleich der Zeichnung einer Wandelanleihe durch die iQ Power Licensing AG in gleicher Höhe an die Discover Energy Gruppe? Was verbirgt sich dahinter?

Grundsätzlich handelt es sich hierbei um Darlehen, die später in Aktienanteilen zurückbezahlt werden. Eine Bezeichnung als Wandelanleihe ist daher gerechtfertigt. Das Gesamtkonstrukt ist durchaus etwas komplex:

Aufgrund der Umstrukturierung bei der iQ Power Asia Inc. und der gerichtlich angeordneten Kapitalreduktion, die für alle Anteilseigner der unter der Umstrukturierung geführten koreanischen Produktionsgesellschaft gleichermaßen gilt, hat sich der wertmäßige Anteil der iQ Power Licensing AG an dem Joint Venture-Unternehmen ebenfalls stark verringert.

Diese starke wertmäßige Verringerung ist wegen der unter der Umstrukturierung geführten Firma rein bilanztechnisch zu betrachten und hat mit der tatsächlichen Bewertung des Werkes nichts tu tun.

Wichtig ist: Die gegenseitige Maßnahme in identischer Höhe ist ausschließlich der geringen Bewertung der iQ Power Asia Inc. geschuldet, solange das koreanische Werk unter der Umstrukturierung geführt wird. Wird diese gerichtliche Verwaltung beendet, ändert sich auch die Bewertung des Werkes. Darauf wird später noch eingegangen.

Um für die Bilanz im Geschäftsjahr 2016 das Eigenkapital der iQ Power Licensing AG wegen der verringerten bilanztechnischen Bewertung der koreanischen Beteiligung nicht unzulässig absinken zu lassen, haben beide Unternehmen, die iQ Power Licensing AG (IQPLAG) und die Discover Energy Gruppe (DEG), eine gegenseitige Kapitalmaßnahme über jeweils 2,5 Mio. Euro vereinbart.

 

Was bedeutet das nun konkret?

Durch das als Pflicht-Wandelanleihe bezeichnete Darlehen seitens DEG erhöht sich in der Bilanz der IQPLAG im Geschäftsjahr 2016 das Eigenkapital auf das für eine ausgewogene Bilanz erforderliche Maß. Zugleich erhöht DEG durch die 2,5 Mio. Euro Kapitaleinlage seine Beteiligung an der IQPLAG. Die Aktien, die durch Umwandlung des Darlehens an DEG ausgegeben werden, sind durch den Vorratsbeschluss der Generalversammlung gedeckt.

 

Was hat es mit dem Darlehen der iQ Power Licensing AG an der Discover Energy Gruppe auf sich, wie muss man verstehen was dahintersteckt?

In der Discover Energy Gruppe (DEG) zusammengefasst sind alle Unternehmen wie die Discover Energy Corporation DEC sowie deren neu gegründete Gesellschaft Discover Energy Korea DEK, die als koreanische Holding  den größten Teil der Beteiligung von DEC an der koreanischen IQPA hält.

Damit die iQ Power Licensing AG ihre Anteile an der koreanischen IQPA Inc. behält und später wieder als Eigenkapital einbringen kann, wurde ein als Wandelanleihe bezeichnetes Darlehen der IQPLAG an die Discover Energy Gruppe über den identischen Betrag von 2,5 Mio. Euro vereinbart. Dieser Betrag muss später wieder durch DEG in Form von Aktienanteilen der IQPLAG an dem koreanischen Werk zurückbezahlt werden.

Mit der beabsichtigten Beendigung der Umstrukturierung von IQPA ist danach der tatsächliche Wert des Werkes wieder Grundlage für die weitere bilanztechnische Berechnung. 

 

Wie verändert sich der Anteil von Discover Energy an der IQPLAG?

Der Anteil der Discover Energy Gruppe an der iQ Power Licensing AG wird sich von rund 7% auf dann rund 18% erhöhen. 

 

Gibt es für DEG eine Haltefrist für die erworbenen Aktien? Ist zu befürchten, dass DEG seine Aktien danach auf dem Markt bringen könnte, wodurch der Aktienkurs ausgebremst würde?

Eine Haltefrist ist mit der Wandlung des Darlehens in Aktien nicht verbunden. Eine eventuelle Sorge, dass DEG aus seiner strategischen Beteiligung Anteile veräußern könnte, ist gänzlich unbegründet. Das Management von DEC sieht ihre Beteiligung an der IQPLAG als strategisches Investment und zur Absicherung ihres wachsenden Engagements in Südkorea.  So hat DEC bereits Ende 2012 Aktien im Wert von einer Mio. Euro gekauft und hat seitdem keine Aktien verkauft.

 

Über die tatsächlichen Produktionsmengen des Werkes iQ Power Asia schweigt sich die iQ Power Licensing AG aus. Warum ist das so?

Über die maximale Produktionskapazität des Werkes und die Auslastung im Allgemeinen hat die iQPLAG regelmäßig berichtet. Die iQ Power Asia Inc. ist jedoch ein Lizenznehmer der iQ Power Licensing AG. Auch wenn der Name eine enge Verbindung assoziiert, so ist das koreanische Unternehmen dennoch eine eigenständige Gesellschaft, an der die IQPLAG lediglich eine Minderheitsbeteiligung hält. Zu Auskünften über tatsächliche Produktionsvolumen einzelner Lizenznehmer hat das Unternehmen daher grundsätzlich keine Berechtigung.

 

 

iQ Power Licensing: Statusbericht mit neuen Ereignissen

  • Erste Fahrzeugmodelle eines OEM mit Batterie-Technologie von iQ Power Licensing ausgerüstet.
  • Signifikante Schritte hinsichtlich vorzeitiger Beendung der finanziellen Restrukturierung von iQ Power Asia und der Beendigung von Chapter 11
  • Discover Energy Gruppe zeichnet Anleihe als Auftakt für einen Aktientausch zwischen iQ Power Licensing AG und iQ Power Asia.
  • Halbjahreszahlen 2016 im Rahmen der Erwartungen.

Zug, Schweiz, 12. Januar 2017 – iQ Power Licensing AG (ISIN: CH0268536338; WKN/Security Nummer: A14M1C; Symbol: IQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch innovative Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, vermeldet für Investoren wichtige Ereignisse.

 

Zusammenfassung:
In Brasilien werden die ersten Fahrzeuge eines Automobilherstellers, welcher Batterien mit iQ Power-Technologie einsetzt, in Serie produziert. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen SUV der Premiumklasse sowie einen Kleintransporter. Die Batterie ist eine EFB-Batterie (Enhanced Flooded Batterie) mit besonders hoher Zyklenfestigkeit, die in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Technik eingesetzt wird. Wie Tests des brasilianischen Lizenznehmers Baterias Moura zeigen, wird durch die Verwendung der iQ Power-Technologie die Lebensdauer von nassen Batterien mehr als verdoppelt. Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen ist eine Bekanntgabe weiterer Details wie Automobilhersteller oder Fahrzeugmodelle nicht möglich.

In Südkorea hat das Gericht dem Antrag der Discover Energy Gruppe (DEG), Kanada, stattgegeben, wonach DEG die mehrheitliche Kontrolle über iQ Power Asia Inc. (IQPA), Gwangju (Südkorea) erlangen wird. Es ist zu erwarten, dass nach Erfüllung aller Anforderungen, das Gericht deutlich früher als Verwalter ausscheidet, nämlich bereits nach einem Jahr anstelle der ursprünglich sieben Jahre. Die iQ Power Asia Inc. würde danach wieder eigenständig agieren können.

Der Aufsichtsrat der iQ Power Licensing AG (IQPLAG) hat einen Antrag der Discover Energy Gruppe (DEG), Kanada, auf eine Pflicht-Wandelanleihe der iQ Power Licensing AG in Höhe von EUR 2,5 Mio. zugestimmt. Die Bedingungen der Anleihe sind identisch zur existierenden Wandelanleihe (ISIN: DE000A1GXE20) mit der Ausnahme, dass DEG verpflichtet ist, die Anleihe in Aktien der IQPLAG zu wandeln. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der iQ Power Licensing AG der Zeichnung einer Wandelanleihe an die Discover Energy Gruppe (DEG) in Höhe von EUR 2,5 Mio. zugestimmt. Im Anschluss an Verhandlungen zum Aktienanteil an der iQ Power Asia Inc. könnte die Anleihe von IQPLAG an DEC in weitere Aktien der iQ Power Asia (IQPA) oder in IQPA-Aktien, gehalten durch Discover Energy Korea (DEK), eine 100% Tochtergesellschaft der Discover Energy Corporation (DEG), gewandelt werden. Aufgrund der finanziellen Restrukturierung und durch eine gerichtlich angeordnete Kapitalreduktion für alle Anteilseigner von iQ Power Asia verringerte sich der aktuelle Aktienbesitz der iQ Power Licensing AG an der iQ Power Asia Inc. deutlich.

Die Ergebnisse der iQ Power Licensing AG für das erste Halbjahr 2016 lagen im Rahmen der Erwartungen. Sie wurden jedoch durch einige außergewöhnliche Belastungen negativ beeinträchtigt. Die Nettoumsätze im ersten Halbjahr 2016 haben sich mit CHF 344k gegenüber der Vergleichsperiode mehr als verdoppelt (1. HJ 2015: CHF 115k). Der Verlust der laufenden Geschäftstätigkeit betrug rund CHF 550k die angesichts der Umsatzerlöse und Fixkosten im Rahmen der Erwartungen lagen. Das Ergebnis nach Steuern hat sich verbessert mit einem Verlust von CHF 1.047k gegenüber dem Ergebnis nach Steuern der Vergleichsperiode 2015 (CHF 1.375).

 

Debüt beim Einsatz der iQ-Technologie im OEM-Markt – Status.
In Brasilien werden die ersten Fahrzeuge eines Automobilherstellers in Serie hergestellt, in denen Batterien mit iQ Power-Technologie einsetzt werden. Bei den vom brasilianischen Lizenznehmer Moura hergestellten Batterien handelt es sich um EFB-Batterien (Enhanced Flooded Batteries) mit integrierter 360-Grad-Elektrolyt-Zirkulation, einer patentierten Technologie der iQ Power Licensing AG. Die neuen Produkte sind für die Erstausrüstung bei Automobilherstellern (OEM) auf dem brasilianischen Markt für den Einsatz bei Start-Stopp Motoren vorgesehen und zeichnen sich durch besonders hohe Zyklenfestigkeit aus.

Moura´s neue Start-Stopp EFB-Batterien mit Elektrolyt-Durchmischung gehen in die Premium-Ausführung von zwei neuen Fahrzeugmodellen mit Kraftstoff sparender Start-Stopp Funktion.

Moura´s Start-Stopp Batterien mit der Technologie der Elektrolyt Durchmischung zielen auf den OEM-Markt der Erstausrüstung.

Ziel von Moura ist es, den Automobilherstellern (OEM) auf dem südamerikanischen Kontinent robuste Nassbatterien mit hoher Zyklenfestigkeit als Starterbatterien für kraftstoffsparende Start-Stopp Anwendungen bieten zu können. Nassbatterien gelten als besonders robuste Produkte. In Verbindung mit einer integrierten, effektiven 360-Grad-Elektrolyt-Zirkulation sind Nassbatterien auch bei hohen Umgebungstemperaturen langlebig, da sie die typische und schädliche Säureschichtung und damit vorzeitige Korrosion und Sulfatierung vermeiden. Zudem verursacht Säureschichtung einen je nach Anwendung nach bereits kurzer Einsatzdauer starken Verlust an Batteriekapazität (Ah). Der Vorteil der 360-Grad-Elektrolyt-Umwälzung ist eine hohe Zyklenfestigkeit, wie sie Start-Stopp Anwendungen erfordern.

Moura´s neu entwickelte Start-Stopp-Batterien kombinieren die Vorteile zweier Technologien: die spezielle EFB (Enhanced Flooded Battery) Technologie von Moura plus die automatische Elektrolyt-Umwälzung von iQ Power Licensing mit Hilfe passiver Mischelemente in der Batterie.

Neue gesetzliche Auflagen in Brasilien hinsichtlich geringerer CO2-Emission von Neufahrzeugen erfordern von den Automobilherstellern in Brasilien kraftstoffsparende Maßnahmen wie Start-Stopp Motoren. Hier bieten EFB-Batterien mit Elektrolyt-Durchmischung den OEM eine kostengünstige Alternative zu den aufwendigeren und teuren AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat); dies insbesondere für die in Brasilien und dem südamerikanischen Kontinent vorherrschenden Fahrzeuge der preissensitiven Kompaktklasse.

Das private brasilianische Unternehmen Moura ist der größte und bedeutendste Batteriehersteller auf dem südamerikanischen Kontinent mit mehreren Werken in Brasilien und Argentinien und einer jährlichen Produktion laut eigenen Angaben von über 7,5 Millionen Batterien im Jahr. Moura verfügt über mehr als 70 eigene Distributionszentren und ist der größte Anbieter im OEM Markt in Südamerika mit einem Marktanteil von über 50% des OEM-Marktes in Südamerika. Das Unternehmen beliefert dortige Automobilwerke wie beispielsweise von General Motors, Volkswagen, Ford, Iveco, FIAT-Chrysler und andere mit Fahrzeugbatterien. Daneben produziert Moura Batterien für mobile Anwendungen (Traktion), für marine Zwecke sowie für die Telekommunikation und für Solar. Das Unternehmen wurde mehrfach ausgezeichnet.

 

iQ Power Asia Inc. – Status
In 2016 finanzierte die Discover Energy Group (DEG) zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen im Werk von iQ Power Asia, einschließlich zusätzlicher Ausrüstungen und Anlagen für die aktuelle Produktionslinie. Die Nachfrage aus Nordamerika fiel zunehmend größer aus als erwartet und erforderte eine Begrenzung der Expansion in andere Märkte wie Europa und Asien. Eine begrenzte Anzahl an Batterien wurden aus dem Werk in Bangladesch für verschiedene asiatische Kunden bezogen. Aktuell wird die Ausweitung der Produktionskapazität von iQ Power Asia durch eine zweite Fertigungs- und Montagelinie intensiv diskutiert und besprochen.

Derzeit werden eine Reihe neuer Produkte entwickelt, die im zweiten Quartal dieses Jahres in den Vertrieb gehen. Dazu zählen Batterien hoher Zyklenfestigkeit für Wohnmobile, neue Batterie-Größen für spezielle Märkte wie Australien, sowie später in 2017 eine neue Reihe an Super-Heavy-Duty Batterien mit hoher Vibrationsfestigkeit für Baumaschinen und schwere Baufahrzeuge.

 

Austausch der Wandelanleihen – Status
Der Austausch eines verzinsten Darlehens durch die iQ Power Licensing AG an die Discover Energy Gruppe (DEG) zum Erwerb der Wandelanleihe unterstreicht das Vertrauen des global tätigen Batteriehändlers DEG in die Technologie der iQ Power Licensing AG. Gleichzeitig verdeutlicht der Austausch das Engagement und die Unterstützung von iQ Power Licensing gegenüber dem Schlüssellizenznehmer Discover Energy Group sowie dem neuesten Unternehmen der DEG Gruppe, der iQ Power Asia Inc.

Die Wandlung des an DEG ausgereichten und verzinsten Darlehens in Aktien der iQ Power Licensing AG wird im ersten Halbjahr 2017 erwartet. Die Erhöhung des Aktienanteils der Discover Energy Gruppe an der iQ Power Licensing AG dient zugleich der Sicherung einer soliden Bilanz der iQ Power Licensing AG für das Geschäftsjahr 2016, nachdem sich der Anteil der iQ Power Licensing AG an iQ Power Asia im Rahmen der Umstrukturierung verringert hat.

 

• Financial Results
Die Halbjahres-Ergebnisse lagen im Rahmen der Erwartungen, wurden jedoch durch einige außergewöhnliche Belastungen negativ beeinflusst.

Die Nettoumsätze im ersten Halbjahr 2016 betrugen CHF 344k (1. HJ. 2015: CHF 115k). Die Verdreifachung ist auf wachsende Umsätze durch den strategischen Lizenznehmer Discover Energy Group zurückzuführen. Die Umsätze wuchsen während des ersten Halbjahres kontinuierlich, nicht zuletzt, weil Kunden von ihren Abnahmeverpflichtungen bei anderen Lieferanten freikamen und Produkte bei iQ Power Asia orderten.

Die Nettoumsätze setzen sich zusammen aus der Verkaufsmarge der Kunststoffteile für die Durchmischung sowie den Einkommen aus Lizenzgebühren. Da die Kosten für den Kunststoff von den Nettoumsätzen abgezogen wurden, liegen die Bruttoumsätze entsprechend höher. Aufgrund von vertraglichen Vertraulichkeitsverpflichtungen werden die Umsätze pro Lizenznehmer nicht genannt.

Der Verlust nach Steuern hat sich im 1. HJ 2016 auf CHF 1.047k von CHF 1.375k im 1. HJ 2015 verringert. Der Verlust aus dem laufenden Geschäft betrug rund CHF 550k und lag angesichts der Umsatzerlöse und Fixkosten im Rahmen der Erwartungen. Aufgrund einer Reihe von Effekten, die nicht aus dem operativen Geschäft herrühren, lag der Verlust höher als ursprünglich antizipiert. Diese negativen Ereignisse beinhalten eine nicht vorhersehbare Ausgabe in Höhe von CHF 180k durch Währungsverluste aus einer früheren Periode. Auch fielen Patentkosten höher als erwartet aus. Diese können nicht aktiviert werden und führten zu einem einmaligen Aufwand von über CHF 100k. Schlussendlich trug der Nettofinanzaufwand aus vornehmlich Zinsen aus der Wandelanleihe zu weiteren Verlusten von CHF 122k bei.

Das Gesamtvermögen des Unternehmens blieb mit CHF 5,06 Mio. weitgehend unverändert. Das Eigenkapital als Prozentsatz des Gesamtkapitals bliebt mit 35% im Wesentlichen konstant (versus 30. Dez. 2015: 38%). Das Barguthaben des Unternehmen war mit CHF 358k angemessen.